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Meregio mobil

Meregio mobil
Ansprechpartner:

Dr. iur. Oliver Raabe,
Prof. Dr.-Ing. Frank Pallas,
Ass. iur. Eva Weis,
Ass. iur. Mieke Lorenz

Links:

Meregio mobil erweitert den bereits bei Meregio verfolgten Ansatz um den künftig voraussichtlich stark anwachsenden Bereich der Elektromobilität und die daraus resultierenden Anforderungen an das Internet der Energie. Ein zentrales Erfordernis für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen stellt nämlich die orts- und versorgerunabhängige Auflademöglichkeit dar, denn andernfalls könnte ein Elektrofahrzeug nur zuhause an der heimischen Steckdose geladen werden. Diese soll in Form einer „intelligenten Steckdose“ entwickelt werden. Das Fahrzeug meldet sich bei dem Energieversorger, der die betreffende Steckdose versorgt, an und kann dort sein Fahrzeug laden. Der Strom soll anschließend ähnlich dem Roaming in Mobilfunknetzen über seinen eigenen Versorger abgerechnet werden. Die Elektromobilität führt zudem zu einem deutlichen Anstieg dezentraler Energiespeicherkapazität durch Fahrzeugakkumulatoren. Diese stellen - sofern der Akku entladen ist - variable Verbraucher dar. Bei Versorgungsengpässen könnten sie jedoch durch Rückeinspeisung ins Netz auch als kurzfristige Energiequellen nutzbar sein.

In Meregio mobil werden in noch stärkerem Maße als bei Meregio Datenschutzaspekte zu betrachten sein, denn die Bewegung des Fahrzeugs in Verbindung mit kennzeichnenden Merkmalen des Kunden, stellen personenbezogene Daten dar, die beispielsweise zur Erstellung von Bewegungsprofilen missbraucht werden können.